Willkommen bei Varahannes
Die Iron Butt Association ist eine exklusive Gruppe von Motorradfahrern, die sich dem Sport des sicheren Motorrad Langstreckenfahrens verschrieben hat. Die Heimat der IBA ist die USA, allerdings gibt es tausende von begeisterten Mitgliedern rund um den Globus
SS 3000, (mind. 4.827 Kilometer) in maximal 72 Stunden
Die Planung:
Einen Iron Butt SS 3000 zu fahren ist schon etwas anderes als eine lange Tagestour. Da soll auch das Wetter passen da man doch täglich mehr als 1.609 km zu fahren hat. Da kommen inkl. Tankpausen schon mehr als 14 Stunden zusammen. Da ich den SS 3000 im Jänner fahren wollte war das Wetter noch entscheidender als in der warmen Jahreszeit. Die bisher erfolgreich gefahrenen SS 3000 wurden zwischen April und September gefahren. Die Plaunung führte dabei in den Süden wo unter Tag die Themperaturen doch angenehmer sind. Das Fahren im Winter, auch bei -5° bis -8° C, ist bei kurzen Touren so um die 200 bis 300 km kein Problem. Wenn die Fahrzeit über 4 Stunden dauert sind doch besondere Vorbereitungen zu treffen. Beste Bekleidung ist Voraussetzung, spezieller Wind- und Thermoschutz für die Griffe. Heizgriffe sind selbstverständlich. Beheizbare Handschuhe habe ich auch. In den Schuhen verwende ich chemische Heizkissen die es in der Apotheke zu kaufen gibt. Ich verwende die Heizkissen auf der Unterseite und klebe sie dort auf die Socken. Ein zweites Paar Heizkissen habe ich als reserve mit, wurden aber an allen drei Tagen nicht benötigt. Die Strecke sollte nicht jeden Tag die gleiche sein, daher drei zum Teil unterschiedliche Strecken, geplant mit Tyre.
SS3000 Tour 1, 1.707 km
Tour 1 ist laut Tyre 1.707 km.
SS3000 Tour 2, 1.698 km
Tour 2 ist laut Tyre 1.698 km.
SS3000 Tour 3, 1.647 km
Tour 3 ist laut Tyre 1.647 km.
Die Fußwärmer sind in der Apotheke erhältlich, nicht immer lagernd, doch schnell lieferbar.
IBA 53640
für langes, ausdauerndes Sitzen
27. Jänner 2016 um ca. 05:00 Uhr Tagwache, ein leichtes Frühstück und nach Seeboden zur Tankstelle bei der gleichzeitig der Start erfolgt. Die Angestellten der Tankstelle waren sehr entgegenkommend und haben sich als Start- bzw. Zielzeugen im Protokoll eingetragen. Start knapp nach 06:00 Uhr. Tour 1, laut GPS 1.705 km gefahren. Inkl. aller Pausen war ich 14 Stunden und 46 Minuten unterwegs, das ist ein Schnitt von 115 km/h. Um 20:52 Uhr am Ziel in Seeboden. Morgen geht es wieder um ca. 06:00 Uhr in die zweite Tour.
© Varahannes 2013 In der Apotheke erhältlich Beheizbare Handschue, die Akkus sind in der Stulpe mit Kunstfell gefüttert dadurch ist die Reichweite über 400 km
Die elektrisch beheizbaren Handschue sind von Furygan. Habe sie schon den zweiten Winter verwendet. Die Akkus sind in der Handschuhstulpe.
Die Windabweiser habe ich bei der Firma Sima in Spittal machen lassen. Die Passform ist bei einer Einzelanfertigung optimal. Innen mit Kunstfell gefüttert kann man auch bei tiefen Temperaturen fahren.
In den 20 l Kanister wurde ein Benzinhahn eingebaut. Daher ist der Zusatztank direkt über eine Beinzinleitung mit dem Motorrad verbunden. Reichweite deutlich über 400 km
27. Jänner 2016, Tour 1 28. Jänner 2016, Tour 2
28. Jänner 2016. Der Tagesablauf gleicht dem ersten Tag. Beim Start in Seeboden natürlich noch Nacht. Erst nach Udine geht die Nacht zu Ende und es wird hell. Um ca. 17:30 Uhr ist es wieder Nacht und die Fahrt dauert noch bis nach 20:00 Uhr. Tour 2, laut GPS 1.700 km gefahren. Inkl. aller Pausen war ich 14 Stunden und 15 Minuten unterwegs, das ist ein Schnitt von 119 km/h. Eine halbe Stunde kürzer als gestern, konnte heute Verhehrsbedingt auch schneller fahren. Morgen geht es in den dritten Tag.
29. Jänner 2016, Tour 3
29. Jänner 2016, wieder der geleich Tagesablauf. Dies ist für mich wichtig das der Rythmus gleich bleibt. Keine Veränderungen im Ablauf damit hat man ein besseres Timing. Am dritten Tag kam eine Schwierigkeit dazu die bei den ersten beiden Tagen nicht war. Von Udine bis nach Ferrara (ca. 230 km) war großteils dichter Nebel. Dieser Umstand erschwerte natürlich das Fahren, wobei es auch um ein paar Grad C kälter war als an den beiden letzten Tagen. Tour 3, laut GPS 1.648 km gefahren. Inkl. aller Pausen war ich 13 Stunden und 32 Minuten unterwegs, das ist ein Schnitt von 121 km/h. An den drei Tagen bin ich 42 Stunden und 33 Minuten gefahren (inkl. aller Pausen) und bin dabei 5.053 km laut GPS und 5.081 km laut Tacho gefahren. Diese Fahrt mit der Honda Varadero war ein Test für mich wie ich mich vorbereiten muss damit man auch solche Fahrten mit der größtmöglichen Sicherheit fahren kann. Ich habe während der gesamten 5.053 km keine Aktion erlebt die gefährlich war. Die nächste Langstreckenfahrt über mehrere Tage wird (wenn es Wetterbedingt geht) Ende Februar, Anfang März 2016 mit der neuen Africa Twin CRF 1000D gefahren. Dann kann man über die Standfestigkeit, Tourentauglichkeit und Belastbarkeit schon ein paar Erkenntnisse gewinnen.
Beim SS3000 wurden insg. 5.127 km gefahren (zwischen Ziel und Start bin ich jeweils nach Hause gefahren), 381.48 l Benzin verbraucht. Dies ist ein Verbrauchsschnitt von 7,44 l/100km. Die Kosten sind 533,44 Euro für Benzin und 327,80 Euro für die Autobahnmaut in Italien.
Nachricht von IBA Germany 29. Jänner 2016 29.01.2016 29.03.2016
© Varahannes 2020
Willkommen bei Varahannes
Die Iron Butt Association ist eine exklusive Gruppe von Motorradfahrern, die sich dem Sport des sicheren Motorrad Langstreckenfahrens verschrieben hat. Die Heimat der IBA ist die USA, allerdings gibt es tausende von begeisterten Mitgliedern rund um den Globus
SS 3000, (mind. 4.827 Kilometer) in maximal 72 Stunden
Die Planung:
Einen Iron Butt SS 3000 zu fahren ist schon etwas anderes als eine lange Tagestour. Da soll auch das Wetter passen da man doch täglich mehr als 1.609 km zu fahren hat. Da kommen inkl. Tankpausen schon mehr als 14 Stunden zusammen. Da ich den SS 3000 im Jänner fahren wollte war das Wetter noch entscheidender als in der warmen Jahreszeit. Die bisher erfolgreich gefahrenen SS 3000 wurden zwischen April und September gefahren. Die Plaunung führte dabei in den Süden wo unter Tag die Themperaturen doch angenehmer sind. Das Fahren im Winter, auch bei -5° bis -8° C, ist bei kurzen Touren so um die 200 bis 300 km kein Problem. Wenn die Fahrzeit über 4 Stunden dauert sind doch besondere Vorbereitungen zu treffen. Beste Bekleidung ist Voraussetzung, spezieller Wind- und Thermoschutz für die Griffe. Heizgriffe sind selbstverständlich. Beheizbare Handschuhe habe ich auch. In den Schuhen verwende ich chemische Heizkissen die es in der Apotheke zu kaufen gibt. Ich verwende die Heizkissen auf der Unterseite und klebe sie dort auf die Socken. Ein zweites Paar Heizkissen habe ich als reserve mit, wurden aber an allen drei Tagen nicht benötigt. Die Strecke sollte nicht jeden Tag die gleiche sein, daher drei zum Teil unterschiedliche Strecken, geplant mit Tyre.
SS3000 Tour 1, 1.707 km
Tour 1 ist laut Tyre 1.707 km.
SS3000 Tour 2, 1.698 km
Tour 2 ist laut Tyre 1.698 km.
SS3000 Tour 3, 1.647 km
Tour 3 ist laut Tyre 1.647 km.
Die Fußwärmer sind in der Apotheke erhältlich, nicht immer lagernd, doch schnell lieferbar.
IBA 53640
für langes, ausdauerndes Sitzen
27. Jänner 2016 um ca. 05:00 Uhr Tagwache, ein leichtes Frühstück und nach Seeboden zur Tankstelle bei der gleichzeitig der Start erfolgt. Die Angestellten der Tankstelle waren sehr entgegenkommend und haben sich als Start- bzw. Zielzeugen im Protokoll eingetragen. Start knapp nach 06:00 Uhr. Tour 1, laut GPS 1.705 km gefahren. Inkl. aller Pausen war ich 14 Stunden und 46 Minuten unterwegs, das ist ein Schnitt von 115 km/h. Um 20:52 Uhr am Ziel in Seeboden. Morgen geht es wieder um ca. 06:00 Uhr in die zweite Tour.
In der Apotheke erhältlich Beheizbare Handschue, die Akkus sind in der Stulpe mit Kunstfell gefüttert dadurch ist die Reichweite über 400 km
Die elektrisch beheizbaren Handschue sind von Furygan. Habe sie schon den zweiten Winter verwendet. Die Akkus sind in der Handschuhstulpe.
Die Windabweiser habe ich bei der Firma Sima in Spittal machen lassen. Die Passform ist bei einer Einzelanfertigung optimal. Innen mit Kunstfell gefüttert kann man auch bei tiefen Temperaturen fahren.
In den 20 l Kanister wurde ein Benzinhahn eingebaut. Daher ist der Zusatztank direkt über eine Beinzinleitung mit dem Motorrad verbunden. Reichweite deutlich über 400 km
27. Jänner 2016, Tour 1 28. Jänner 2016, Tour 2
28. Jänner 2016. Der Tagesablauf gleicht dem ersten Tag. Beim Start in Seeboden natürlich noch Nacht. Erst nach Udine geht die Nacht zu Ende und es wird hell. Um ca. 17:30 Uhr ist es wieder Nacht und die Fahrt dauert noch bis nach 20:00 Uhr. Tour 2, laut GPS 1.700 km gefahren. Inkl. aller Pausen war ich 14 Stunden und 15 Minuten unterwegs, das ist ein Schnitt von 119 km/h. Eine halbe Stunde kürzer als gestern, konnte heute Verhehrsbedingt auch schneller fahren. Morgen geht es in den dritten Tag.
29. Jänner 2016, Tour 3
29. Jänner 2016, wieder der geleich Tagesablauf. Dies ist für mich wichtig das der Rythmus gleich bleibt. Keine Veränderungen im Ablauf damit hat man ein besseres Timing. Am dritten Tag kam eine Schwierigkeit dazu die bei den ersten beiden Tagen nicht war. Von Udine bis nach Ferrara (ca. 230 km) war großteils dichter Nebel. Dieser Umstand erschwerte natürlich das Fahren, wobei es auch um ein paar Grad C kälter war als an den beiden letzten Tagen. Tour 3, laut GPS 1.648 km gefahren. Inkl. aller Pausen war ich 13 Stunden und 32 Minuten unterwegs, das ist ein Schnitt von 121 km/h. An den drei Tagen bin ich 42 Stunden und 33 Minuten gefahren (inkl. aller Pausen) und bin dabei 5.053 km laut GPS und 5.081 km laut Tacho gefahren. Diese Fahrt mit der Honda Varadero war ein Test für mich wie ich mich vorbereiten muss damit man auch solche Fahrten mit der größtmöglichen Sicherheit fahren kann. Ich habe während der gesamten 5.053 km keine Aktion erlebt die gefährlich war. Die nächste Langstreckenfahrt über mehrere Tage wird (wenn es Wetterbedingt geht) Ende Februar, Anfang März 2016 mit der neuen Africa Twin CRF 1000D gefahren. Dann kann man über die Standfestigkeit, Tourentauglichkeit und Belastbarkeit schon ein paar Erkenntnisse gewinnen.
Beim SS3000 wurden insg. 5.127 km gefahren (zwischen Ziel und Start bin ich jeweils nach Hause gefahren), 381.48 l Benzin verbraucht. Dies ist ein Verbrauchsschnitt von 7,44 l/100km. Die Kosten sind 533,44 Euro für Benzin und 327,80 Euro für die Autobahnmaut in Italien.
29. Jänner 2016 29.01.2016 29.03.2016 Nachricht von IBA Germany