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Die Iron Butt Association ist eine exklusive Gruppe von Motorradfahrern, die sich dem Sport des sicheren Motorrad Langstreckenfahrens verschrieben hat. Die Heimat der IBA ist die USA, allerdings gibt es tausende von begeisterten Mitgliedern rund um den Globus
SS 1600K, die kurze Distanz (mind. 1600 Kilometer) beim Langstreckenfahren in maximal 24 Stunden
Donnerstag, 21. August 2014
Unterwegs nach Brilon zum Kilometerfresser Treffen. Bei den Kilometerfressern habe ich zum Dritten mal in Folge die Jahreswertung gewonnen. Habe schon im voraus für die Fahrt nach Brilon einen Iron Butt SS 1600K geplant. Die Planungpunkte sind jeweils bei den Tankstellen an denen ich tanken muss. Für diese kurze Distanz fahre ich ohne Zusatztank da es von der Zeit her nicht erforderlich ist. Die geplante Strecke ist 1645 Kilometer lang.
GPS Planung 1650 Kilometer bis zum Ziel Tachostand beim Start: 455.450
Um ca. 03:00 Aufstehen und zur Starttankstelle nach Spittal (OMV Tankstelle) in der Villacherstraße fahren die 24 Stunden geöffnet hat. Es Regnet! Ich war zeitig dort und habe mit dem Tankwart über mein Vorhaben gesprochen. Er ist  auch Motorradfahrer und war sehr interessiert. Kurz vor 04:00 Uhr Tanken, ein Foto vom GPS und dem Tacho machen. Das GPS zeigt 1650 Kilometer bis zum Ziel. Der Tachostand zeigt 455.450 Kilometer an. Bezahlen und den Tankbeleg ganz knapp nach 04:00 ausdrucken. Jetzt habe ich die Startzeit 04:00 am Tankbeleg und es geht los. Ich bin schon bei Rennweg und kurz vor dem Katschbergtunnel da bin ich mir nicht sicher ob ich die GPS Aufzeichnung aktiviert habe. Bei der Mautstelle der A10 in St. Michael kontrolliere ich nochmals mein GPS und tatsächlich habe ich den Aufzeichnungmode nicht aktiveirt. Jetzt einschalten, bin bis hierher 46 km gefahren. Von da an soll der Track passen. 
Abschnitt 1
Abschnitt 1. Das einzige das bei diesem Abschnitt trocken war sind die Tunneldurchfahrten. Es Regnet unterschiedlich stark. Teilweise einige Kilometer weit sehr stark. Es ist noch finstere Nacht, wird erst gegen 06:00 hell werden. Wegen der Regensituation wurde es erst gegen 06:20 wirklich so hell das sich die Sichtverhältnisse besserten, bis dahin blendete auch auf der Autobahn der Gegenverkehr. Der erste Tankstopp war bei der Umfahrung München geplant und wurde bei der Tankstelle in Vaterstetten gemacht. Die ersten 276 Kilometer ständiger Regen. Der Umstand macht nicht viel aus das bei diesen Bedingungen der  Schnitt bei 125 km/h liegt.
Abschnitt 2
Abschnitt 2. Nach dem Tanken weiter Richtung Regensburg, wie der Name schon sagt: Regen! Einige Kilometer vor Regensburg höhrte der Regen auf und auch die Fahrbahn war trocken. Insgesamt ca. 350 bis 360 Kilometer Regenfahrt. Der nächste Tankstopp ist in der Nähe von Windischeschenbach beim Autohof Neuhaus. Fahre von der Autobahn ab zum Autohof, Tanken und wieder auf die A93 weiter Richtung Dresden. Mehr als die Hälfte vom Abschnitt 2 war ohne Regen, daher der Schnitt schon bei 134 km/h.
Abschnitt 3
Abschnitt 3. Bis zur Raststätte Dresdner Tor sind es 231 Kilometer. Der Verkehr ist schwach, daher ist zügiges Fahren möglich. Dieser Abschnitt wird mit ca. 139 km/h Schnitt gefahren. 
Abschnitt 4
Abschnitt 4. Die Verkehrsdichte nimmt zu, bei den Baustellen wird die Fahrt eingebremst. Auch auf drei Spurigen Abschnitten ist kein hohes Tempo mehr möglich. Die ersten beiden Spuren sind immer wieder von LKW´s die sich Überholen besetzt und daher ist auch die dritte Spur nicht mehr schnell. Auf den 210 Kilometern bis zur Raststätte am Berliner Ring sind nur 130 km/h Schnitt möglich.  
Abschnitt 5
Abschnitt 5. Einige Kilometer nach dem Tanken STAU!! Wie die Zeit verloren geht sehe ich am GPS. Am Staubeginn war die Ankunftszeit bei 18:40 Uhr und als nach einigen Kilometern Staufahren es wieder “normal” weiter ging war die Ankunftszeit auf 19:02 angestiegen. Hatte also ca. 22 min. verloren. Störte mich nicht da ja sowieso genug Zeit war für diese Distanz. Daher war auf den 239 Kilometern bis zur nächsten Raststätte vor Hamburg der Schnitt nur 116 km/h. Um 12:29 Uhr kurze Fotopause, es sind nur mehr 650 Kilometer bis zum Ziel.
Abschnitt 6
Abschnitt 6. Bei Hamburg vorbei nach Bremen und weiter Richtung Osnabrück. Die Autobahn um Hamburg weist auch einige Baustellen auf. Wie schon bei Berlin auch hier wieder STAU! Für die 247 Kilometer brauche ich mehr als 2 Stunden und 8 Minuten. Der Schnitt beträgt 115 km/h.
Noch 650 km bis zum Ziel Noch 650 Km bis zum Ziel Abschnitt 7
Abschnitt 7. Hohe Verkehrsdichte auf diesem Abschnitt Richtung Dortmund. Der 132 Kilometer lange Abschnitt wurde nur mit 112 km/h Schnitt gefahren. In Unna von der Autobahn abgefahren und getankt.
Abschnitt 8
Abschnitt 8. Nach dem Tanken in Unna wieder auf die Autobahn Richtung Osten und die letzten Kilometer bis zum Ziel in Brilon auf der Bundesstraße. Dieser 82 Kilometer lange Abschnitt wurde mit 100 km/h Schnitt gefahren. In Brillon bei einer Shell Tankstelle getankt und der Beleg wurde um 18:39 Uhr ausgedruckt. Für die 1650 Kilometer laut GPS, bzw. 1654 Kilometer nach dem Motorradtacho habe ich acht mal getankt und gesamt 14 Stunden und 39 Minuten gebraucht. Dies ist nun mein erster SS 1600K, die kürzeste Iron Butt Distanz. Da ich schon einige BBG 2500K und auch den Extremride BBG 1800 gefahren bin habe ich mich auf den SS 1600K nicht extra Vorbereiten müssen. Die Planung habe ich Gründlich gemacht. Der  Termin an einem Donnerstag zu fahren ergab sich wegen dem Kilometerfresser Treffen. Einen BBG 2500K bei solch einer Wetter- und Verkehrssituation zu fahren kann kaum gelingen, und wenn nur kanpp. Ein BBG 1800 ist unter den erlebten Bedingungen nicht möglich. Verbrauch: 133,81 Liter, Kosten: Treibstoff 215,86 €, Maut: A10, 11,00 €
Tanklogbuch
IBA 53640
Originalzeit: 14 Stunden und 39 Minuten