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Sicher Motorradfahren
Am Beginn jeder Motorradsaison soll man sich nach der (langen) Winterpause wieder an das Motorrad gewöhnen. Die letzten Touren liegen doch schon einige Monate zurück. Für alle Interessierten gibt es ein Spezialtraining. Es geht dabei um Beweglichkeit auf dem Motorrad, die Blicktechnik für richtiges Kurvenfahren und natürlich dem Stehenbleiben, eben richtiges Bremsen. Bei diesem Spezialtraining machen wir auch eine Ausfahrt, um das Geübte gleich auf der Straße umzusetzen. Auf einer ausgesuchten, kurvenreichen Strecke ist mit speziellen Bodenmarkierungen die ideale Fahrlinie für die öffentliche Straße eingezeichnet. Die Ideallinie auf öffentlichen Straßen bedeutet die SICHERSTE Linie, die nicht immer die schnellste ist. Wer wirklich schnell und sicher fahren möchte, soll dies auf einer Rennstrecke probieren. Dafür eignen sich ganz besonders die 1000PS Trackdays. Im Anschluss an den Trainingsabschnitt auf der speziellen Trainingsstrecke wechseln wir auf eine weitere Übungsstrecke und beschäftigen uns nochmals intensiv mit der Fahrsicherheit in unübersichtlichen Straßenbereichen. Diese Trainings sind während der gesamten Saison sinnvoll um die Fahrsicherheit zu erhöhen.
Es wird der Unterschied zwischen Legen und Drücken erarbeitet. Was wann und wie anzuwenden ist. Bei der Blicktechnik gibt es auch ein paar wesentliche Bewegungen mit dem Kopf, damit man “richtig” in die Kurve blickt. Blickfehler sind häufig der Beginn einer kritischen Situation und enden leider zu oft in einem Crash.
Bremsen!
Die Vorderradbremse soll nur mit maximal 2 Fingern bedient werden (siehe Bild). Es darf beim Bremsen - auch bei einer Gefahren- bzw. Notbremsung - die Vorderradbremse nicht plötzlich fest gezogen werden. Durch den Stress bei einer Notsituation ist man meist viel zu intensiv durch die reflexartige Bremsbedienung. Wenn man mit 4 Fingern bremst, ist ein blockiertes Vorderrad die logische Folge. Des Weiteren ist durch unseren Klammerreflex dann ein schnelles Loslassen der Bremse nicht mehr möglich und es kommt unweigerlich zum Sturz wegen dem überbremsten Vorderrad. Bremst man jedoch mit 2 Fingern, ist es noch immer möglich, den Lenker mit den restlichen 3 Fingern fest zu halten und die Bremse zu lösen, um die Blockierung vom Vorderrad zu beenden. Es ist auch immer wieder zu bemerken, dass sehr viele Motorrad fahrer(innen) sich mit dem Bremsen nicht richtig auseinandersetzen. Bremsen muss man ständig üben um für den Notfall gerüstet zu sein. Bei einem Fahrsicherheitstraining werden auch wervolle Tipps gegeben wie man die Bremsqualität steigern kann.
Wie soll ich eine Kurve fahren?
Die theoretische Ideallinie (rot) beinhaltet natürlich das Risiko, wenn nur eine kleine Abweichung stattfindet, dass  man zum Gegenverkehr (oder Randlinie) keine Reserve mehr hat. Ein Abkommen von der Fahrbahn oder das Überfahren der Mittellinie hin zum Gegenverkehr ist dann nicht mehr zu verhindern. Die auf öffentlichen Straßen notwendige Ideallinie (grün) wollen wir beim Training "erfahren", damit wir sicher unterwegs sind! Mit den Teilnehmer(innen) wird beim Training das richtige Kurvenfahren erarbeitet. Es sind dazu mehrere Komponenten notwendig: die richtige Blicktechnik, die Fahrtechnik abhängig vom Kurvenradius (Legen/Drücken) und das Timing, was wann zu machen ist.
Risikoanalyse für MotorradfahrerInnen: Auf speziellen Straßenabschnitten wird das Training auf öffentlichen Straßen gefahren. Es wird das Fahrverhalten im öffentlichen Verkehr beobachtet (persönlich und Video). Daraus wird eine Risikoanalyse erstellt. Ein Trainingstag dauert von 08:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr. Video: Beim Motorradtraining werden Videoaufzeichnungen gemacht und die Teilnehmer bekommen einige Zeit nach dem Kurs eine Videoauswertung über ihr Risikoverhalten zugeschickt.
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Bei den folgenden Bildern sieht man die falsche Position bzw. Fahrlinie beim Kurvenfahren. Hier nützt auch die beste Fahrtechnik nicht mehr da der Platz für das Korrigieren nicht mehr reicht. In den meisten Fällen können solch falsch fahrende Motorradfahrer(innen) die Kollision noch vermeiden und kommen danach von der Fahrbahn ab. In dieser Situation ist es dann die Kollision mit der Leitschiene. Bei keinem dieser Beispiele gab es realen Gegenverkehr. Was wäre, “wenn Gegenverkehr gekommen wäre”!?!
Unfall vorprogramiert Unfall vorprogramiert Unfall vorprogramiert Unfall vorprogramiert Unfall vorprogramiert Unfall Vorprogramiert Unfall vorprogramiert Unfall vorprogramiert
Die Kurvenfahrt funktioniert auch ohne Eigengefährdung
Keine Gefahr mit realem Gegenverkehr Fahrlinie Fahrlinie Fahrlinie Fahrlinie Fahrlinie Fahrlinie Fahrlinie Fahrlinie Fahrlinie Fahrlinie